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Nun hat bekanntlich jede Lehrtätigkeit zwei Seiten: Die Vermittlung von Wissen, und die Persönlichkeit, die "hinter der Sache steht". Allein das "Fach Religion" bringt den Lehrenden in der Realität der heutigen Gesellschaft in eine Sonderstellung gegenüber Schülern, Lehrerkollegium und Eltern; eine Sonderstellung, die keineswegs immer positiv gesehen wird. Die Folge davon ist nicht selten das Gefühl der Isolierung. Wenn in der Öffentlichkeit gegenwärtig vermehrt an die Lehrerkräfte die Forderung erhoben wird, nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Erzieher zu sein, dann gilt für die Lehrkraft in Religion zusätzlich, daß neben dem fachlichen Geschick ihr persönlicher Glaube und ihr Bekenntnis
angefragt sind.
Das Institut in Gars bietet im Gesamt der immer noch klösterlichen Atmosphäre ein Forum nicht nur für die lehrgangsspezifischen Informationen, sondern auch für Neubesinnung, Austausch und Begegnung auf der Ebene des Glaubens. Dazu gehören die offene Landschaft, die Stille einer
Kapelle, die Erfahrung von Gemeinschaft und nicht zuletzt ein zünftiger Klosterkeller als institutseigene Gaststube. Auch die Begegnung mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fächer und Schularten tut gut.
In den Büros, in der Betreuung der Räume und im Speisesaal sind engagierte Angestellte aus Gars tätig. Für den verwalterisch-technischen Bereich sind Mitglieder des Klosters zuständig.
Von Seiten der Redemptoristen in Gars sind die Religionspädagog/inn/en als Partner in der "Verkündigung an der Basis" gern gesehene Gäste. Vom Institut erhält nicht nur das Kloster, sondern auch der Ort Gars einen besonderen Akzent
im bayerischen Raum.
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